VILLACH – SARDINIEN

INFORMATIONEN

Villach – Slowenien – Italien

9 Tage ab & bis Villach – 3400 Kilometer

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REISEBERICHT

TAG 1 Motorradreise Sardinien kann starten

Nach einer sehr angenehmen Nacht starteten wir voller Elan in unseren lang ersehnten Urlaub. Aber halt, da war doch noch was. TESTEN ! 

Dank Corona gehts ja nicht anders. Also verabschiedeten wir uns von den Besitzern unserer Unterkunft und fuhren nach Villach um uns die Zeit mit extralangen Wattestäbchen und Nasen bohren zu verteiben. Man hat ja sonst nichts zu tun. Zum Glück dauerte dies nicht lange und wir konnten die Reise fortsetzen. Nun ging es zum Wurzenpass , über den wir nach Slowenien einreisten.

KONTROLLE ? FEHLANZEIGE ! 

Und so ging es durch Kranjska Gora und über den einfach Sensationellen aber doch sehr anstrengenden Vrsic-Pass ins noch schönere Sosa-Tal. Die Sonne schien und angenehme Temperaturen sowie diese einfach wundervolle Umgebung machten Laune auf mehr.  Das erste mal in Slowenien und schon hatten wir uns in diese beeindruckende Landschaft verliebt. Das glasklare blaugrüne Wasser des Flusses Soca muss man einmal gesehen haben.  Es war einfach ein Genuss in so einer schönen Landschaft unterwegs sein zu dürfen. Bevor es weiter nach Italien ging machten wir noch eine ausgiebige Pause.

Nun gut , weiter ging es zur Italienischen Grenze , wo wir , man kann es gar nicht glauben , nicht kontrolliert wurden. Naja nicht kontrolliert stimmt nun doch nicht so ganz.  Etwa 300 m nach der italienischen Grenze , auf einem Schotterplatz neben der Straße standen nun doch eine Polizistin und ein Polizist und winkten uns zu ihnen. Wär ja zu schön gewesen. Nun ja, für Saskia und Patrick ging es nach nicht einmal einer Minute weiter , denn wir wurden aufgefordert einige hundert Meter danach auf Tom und Martina zu warten.

Was kommt da wohl auf die beiden zu ?

Wir wussten nicht ganz was los ist und so konnten wir nur rätseln was mit den zweien nun passiert. Eigentlich warteten wir schon auf einen Anruf von Tom , der uns sagt dass es nicht mehr weiter geht. Nach etwa 15 Minuten hörten wir schon von weitem das brüllen von Tom´s Africa Twin und waren doch sichtlich erleichtert. Die beiden erzählten uns von der Kontrolle und sagten , das die Polizisten sich nur für den Zulassungsschein bzw. Die Fahrzeugnummer und das Motorrad interessiert haben und alles andere gar nicht sehen wollten.  Unsere Vermutung war , das an diesem Tag oder am Tag davor eine Africa Twin gestohlen wurde und die Polizei deswegen so genau kontrolliert hat. Also gut , nun konnten wir , wieder vereint , unsere Reise in die Nähe von Venedig fortsetzen.

Bevor es aber ins Hotel ging machten wir einen Stop in Portegrandi im Restaurant Al Vecio Stampo. Man muss ja auch an die Nahrungsaufnahme denken. Nach einem ausgiebigen und sehr leckeren Abendessen und gefühlt 200 Kreisverkehren in Italien kamen wir im  Hotel Palladio an. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen. Bevor es aber unter die Dusche ging , versorgten wir noch unsere Ausrüstung. Unsere Motorräder durften sich in der hauseigenen Tiefgarage einen Platz aussuchen. Danach ging es auch schon in Traumland um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

TAG 2 Richtung Pisa und weiter zur Fähre

Unseren Tag begannen wir mit einem Frühstück im Hotel ehe wir die Ausrüstung einpackten und die Tour nach Livorno zur Fähre starteten. Über Landstraße und etwas Autobahn ging es zu einem Zwischenstop nach Pisa. Wenn man schon mal in der Nähe ist , muss man natürlich auch kontrollieren ob der Turm noch immer so schief ist. Wir können nun für alle bestätigen , er ist nach wie vor schief. Einige Fotos und Videos später ging es weiter nach Livorno , wo wir , bevor es auf die Fähre ging , noch Abendessen wollten.

Ja so einfach ist das in Italien nicht. Da wir recht früh am Abend beim Hafen ankamen, hatten leider nur sehr wenige Restaurants geöffnet und diese waren ausgelastet. So sind wir einige Zeit herum gefahren und fanden inmitten von Werften und riesigen Hallen eine Pizzeria. Man muss sagen , das es mit Abstand eine der besten Pizzen auf der gesamten Reise war.  Hier konnten wir die Zeit bis zur Fähre angenehm verbringen.

Um 19 Uhr ging es dann vom Restaurant ein paar Minuten zum CheckIn der Grimaldi Lines. Nach chaotischem hin und her konnten wir loslegen. Ab ging’s mit den Bikes auf Deck 4. Man muss schon sagen dass dies eine sehr interessante Erfahrung ist. Währenddessen checkten die Mädels schon einmal den Zimmerschlüssel für unsere 4-Bett Kabine.

Nachdem Tom und Patrick die Bikes versorgt und die Ausrüstung zusammengesucht hatten gingen auch die 2 auf die Suche nach dem Zimmer. Ausklingen ließen wir den Tag und die Abfahrt aus dem Hafen am vorletzten Deck des Schiffes in der hauseigenen Bar bei Bier und Gin Tonic.

TAG 3 Ankunft Sardinien

Zeitig in der Früh klingelte in unserer kleinen aber feinen Kabine der Wecker. Die Freude und die Motivation war groß , denn wir wussten dass nun bald die Kurvenhatz losging. Nachdem wir uns alle der Reihe nach im winzigen Bad der Kabine frisch gemacht hatten und unsere Ausrüstung wieder gepackt hatten ging es, um die Wartezeit zu verkürzen wieder ans oberste erreichbare Deck. Hier genossen wir die letzten Kilometer auf der Fähre. Mit jedem Kilometer den wir näher an die Insel kamen wurde die Freude größer. Langsam aber doch machten wir uns bereit um zu unseren Bikes zu gehen. Ja , das machten natürlich andere auch und so dauerte es ein wenig.

Saskia und Martina mussten die Fähre über einen anderen Ausgang verlassen während Tom und Patrick in voller Klim-Montur ,vollbepackt mit Ausrüstung zu den Bikes vorstießen. Man merkte hier in Sardinien sofort das dass entladen der Fähre wesentlich besser vonstatten ging als einen Tag zuvor in Livorno. Die Mädels warteten derweilen unweit der Fähre auf die Jungs.

Rauf aufs Bike und die Fähre verlassen war nun die Devise. Bei den Mädels angekommen gönnten wir uns noch einen Klimmstängel und dann ging es auch schon los. Fürs erste mussten wir einige Kilometer auf der Schnellstraße verbringen , die wir aber relativ bald hinter uns ließen.

Der erste Eindruck war einfach nur WOW.

Einfach beeindruckend. Welch Wundervolle Insel. Kurve um Kurve ging es in Richtung unsere Unterkunft die wir für die nächsten Tage gebucht hatten. Ein Doppelbungalow am Campingplatz in Cala Gonone. Aber dazu später mehr. 

Nun fuhren wir die ersten Kilometer in höhere Lagen und schon stockte uns der Atem. Ein Panorama welches nicht schöner sein könnte. Hinunter ging es eine relativ schmale Straße und auf einem kleinen Schotterplatz machten wir Pause. Sofort wurde die Foto und Videoausrüstung ausgepackt. Tom ließ auch gleich mal die Drohne steigen um schon mal die ersten Videos von diesem traumhaften Panorama einzufangen. Von hier aus konnten wir auch die Ortschaft Cala Gonone sehen , wo wir unsere Unterkunft hatten. Nach einer Weile ging es auch schon weiter.

Nun ging es darum die Unterkunft zu übernehmen und auch die schwere Ausrüstung loszuwerden. Ein wunderschöner Campingplatz inmitten von vielen Pinien. Kitschig und echt lässig. Nachdem wir alles versorgt hatten , wurden auch schon wieder die Bikes gestartet. Dass große Ziel war gesetzt. ESSEN. Wie wir am Vortag schon lernen mussten, ist dies in Italien nicht sonderlich einfach. *LACH*  Wir beschlossen in Richtung Strand zu fahren , denn hier war die Chance recht hoch um ein gutes Restaurant zu finden. Nach einiger Zeit fanden wir etwas passendes.

Tom und Patrick parkten die Bikes , während Martina und Saskia sich um einen Tisch bemühten. Man merkte sofort wie nett die Menschen auf Sardinien sind , als ein Kellner uns aufmerksam machte dass wir auch bei den Motorrädern einen Parkschein benötigen und uns anbot den hoteleigenen Parkplatz zu verwenden. Die Bikes versorgt konnte dass Essen beginnen. Und es war ein Traum. Ein Gute Küche aus Italien.

Gestärkt konnten wir nun die Nachmittagstour in angriff nehmen. KURVEN , KURVEN , KURVEN und tolle Landschaft. Mehr braucht nicht gesagt sein. Die Route 125 ist einfach sagenhaft. Grip und Kurven ohne Ende bescherten uns völlig irren Spaß. Martina musste dass erste Stück erstmal bei einem Klimmstängel verdauen , während Saskia voller Begeisterung war.

Tom und Patrick betrachteten indes das Reifenbild der Conti Trailattack 3 und waren nicht mehr zu bremsen.  Wir blieben immer wieder stehen um Fotos und Drohnenaufnahmen zu machen. Nach einiger Zeit gab uns Tom Bescheid dass es langsam aber doch mit dem Benzin knapp wird. Nun begann die lange Suche nach einer Tankstelle. Dies ist dem Essen gehen in Italien doch sehr ähnlich.

Man muss ersteinmal etwas finden. Google Maps geöffnet, begannen wir die Suche und hatten auch etwas gefunden. Diese Fahrt sollte eine besondere werden , denn nach kurzer Fahrt war Schluss mit dem schönem Asphalt. Die nächsten Kilometer bewältigten wir auf einer doch sehr kurvigen Schotterpiste. Aber auch dass meisterten wir ohne weiteres. Leider mussten wir dann feststellen das die Tankstelle gar keine mehr war. Und so wurde es immer knapper. Nach weiteren Kilometern aber konnten wir endlich die Tanks befüllen.

Weiter ging es Richtung Arbatax zum Roten Felsen. Hier machten wir eine Pause. Erst etwas später am Abend nach einem leckeren Abendessen im Hafen von Cala Gonone ging es zurück ins Quartier. Nachdem alle geduscht waren ließen wir den Tag auf der Terrasse gemütlich ausklingen und luden auch gleich die ersten Videos auf die Festplatten.

TAG 4

Am heutigen Tag ging es ins Landesinnere. Viele Kurven und tolle Landschaft prägten diesen Tag. Es begann leicht zu regnen , doch dass machte uns nichts aus. Auch die Temperaturen hielten sich in Grenzen was sehr angenehm war. Zum Mittagessen blieben wir in einer netten kleinen Ortschaft namens Belvi stehen. Im Hotel-Restaurant Edera di Cadau Marianna wurden wir mit typisch Italienischen Spagetti Carbonara verköstigt. Voll gestärkt setzten wir unsere Tour durch die Sardischen Berge fort. Bevor wir wieder in unsere Unterkunft fuhren , gingen wir in Cala Ganone noch Abendessen. Diesmal gingen wir ins Restaurant Calaluna Ristorante direkt am Meer. Bei leckerer Pizza und einem kalten Getränk ließen wir den Abend ausklingen.

TAG 5

Die einen machten Pause , die anderen eine 600 km Tour

An diesem Tag beschlossen Patrick und Saskia einen Ruhetag einzulegen. Sonne , Strand , Meer und etwas shoppen war angesagt. Tom und Martina waren schon um 6 Uhr früh zu ihrer 600 km Tour aufgebrochen um den Süden der Insel zu erkunden. Am Abend trafen wir uns im Hotel-Ristorante La Conchiglia , wo wir direkt am Meer unser Abendmahl einnahmen.

Schon bald gingen wir schlafen um für den nächsten Tag fit zu sein.

TAG 6 Im Zeichen der Ziege

Zeitig in der Früh packten wir unsere Sachen zusammen und starteten in Richtung Route125 , wollten wir doch wieder eine gemeinsame Tagestour fahren und die Insel erkunden. Durch einen zwar nicht sehr starken aber blöden Zusammenstoß mit dem Hinterteil einer Ziege , welcher nichts passiert ist , stauchte sich Patrick die Zehe und drehte sich dass Knie aus.

Zum Glück kam es zu keinem Sturz , auch dank Tom , der über Funk schon warnte davor und Patrick gleich etwas abbremste. Schnell waren wir in diesem Abschnitt ohnehin nicht unterwegs. Hilft jedoch nichts wenn einem die Ziege direkt in den Vorderreifen läuft. Ob das Tier Suizid gefährdet war ? Man weiß es nicht.

 Für Saskia und Patrick jedoch war der Tag gelaufen. Die Schmerzen waren groß und ans fahren war nicht mehr zu denken. Ja , so eine Reise ist immer ein Abenteuer. Nun hieß es zurück in die Unterkunft zu kommen um Knie und Zehe zu kühlen.  Die Schaltvorgänge waren eher dürftig.

Tom und Martina fuhren zwar mit zurück in die Unterkunft , für die beiden ging es aber dann trotzdem auf Tour , was für Saskia und Patrick selbstverständlich war. Die beiden genossen den Tag und berichteten uns beim gemeinsamen Abendessen davon. Leider soll es auch solche Tage geben. Zurück in der Unterkunft bereiteten wir dann noch alles für die Abreise vor.

Alles verstaut ging es dann auch schon ins Bett.

TAG 7 Wieder in Richtung Fähre

Am Morgen des achten Tagen unserer Sardinienreise packten wir in aller Früh unsere Ausrüstung zusammen damit wir in den Tag starten konnten. Es ging wieder in Richtung Fährhafen nach Olbia. Aber bis dorthin waren es noch einige Kilometer.

Diese genossen wir in vollen Zügen , für Patrick hieß es jedoch etwas die Zähne zusammenzubeissen. Als erstes fuhren wir nach Alghero , weiter ging es nach Sassari , der Küste entlang nach Castelsardo um dann wieder einen Stop beim Elefantenfels einzulegen.  Zwischendurch machten wir viele Fotos und auch die Drohne kam wieder zum Einsatz. Das letzte Ziel war Olbia um am Abend auf die Fähre zu gehen. Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns in einer kleinen Imbisshütte , wo wir die besten Sandwiches zu essen bekamen. Wir ließen die letzten Tage noch einmal an uns vorbei fließen. Den Abend ließen wir am Deck der Fähre bei einem kalten Bier ausklingen.

TAG 8 Ab gehts nach Tavullia VR46

Früh morgens kamen wir mit der Fähre wieder in Livorno an. Nachdem wir im Hafen angelegt hatten , wurden die Motorräder abgeladen und die Reise ging Richtung Tavullia. Um etwas schneller am Ziel zu sein , fuhren wir über die Autobahn. Angekommen in Tavullia kam sofort Rennstreckenstimmung auf , jedoch darf man in Tavullia selbst nur 46 km/h fahren.

Da es um die Mittagszeit war , gingen wir auch direkt in die Pizzeria Da Rossi. Natürlich ließen wir uns nicht nehmen auch den Shop zu besuchen. Tavullia hinter uns gelassen ging es auf der Küstenstrasse , teilweise mit Stau, wieder Richtung Venedig. Als Unterkunft wählten wir wieder dass Hotel Palladio in der Nähe von Venedig. 

Die Ausrüstung versorgt, ging es für Martina und Tom direkt nach Venedig. Patrick und Saskia entschieden sich dafür im Hotel zu bleiben.

Wir trafen uns erst wieder beim Frühstück.

TAG 9

Vom Hotel aus starteten wir unseren vorletzten Tag der Reise und es ging zurück nach Slowenien und Österreich. Natürlich freuten wir uns wieder auf dass Soca Tal , denn es ist ein absolutes Naturjuwel.  Hier blieben wir einige male für Fotos stehen.

Weiter ging es dann über den Vrsic Pass welcher auch toll aber anstrengend zu fahren ist. Man muss ihn jedoch einmal gefahren sein.

Kranjska Gora hinter uns gelassen fuhren wir über den Wurzenpass zurück nach Österreich und wurden mit einem ordentlichen Regenschauer begrüsst. Als Unterkunft wählten wir die Krawankenlodge in Faak am See. Eine sehr nette Unterkunft die von einem sehr netten Ehepaar geführt wird.

Auch das Essen war sehr sehr gut und die Ferienwohnung top. Nach dem tollen Abendessen gingen wir zurück in unsere Wohnung und ließen den Abend auf der Terrasse ausklingen.

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